Recruitment Analytics
Recruitment Analytics bezeichnet die Auswertung von Recruiting-Daten, um Fragen zu Aufwand, Ablauf und Ergebnissen der Personalgewinnung zu beantworten. Die Analyse kann auch Ergebnisse nach dem Einstieg einbeziehen und ist keine bestimmte Software.
Eine Frage vor dem Bericht
Soll das Anzeigenbudget anders verteilt werden, oder warten Bewerbungen zu lange auf eine Entscheidung? Beide Fragen gehören zur Recruiting-Analyse, brauchen aber unterschiedliche Daten. Legen Sie zunächst fest, welche Entscheidung Sie vorbereiten wollen.
Time-to-Hire beschreibt den Zeitbedarf im Verfahren der eingestellten Person. Cost per Hire fasst die einbezogenen Recruiting-Kosten zusammen. Quality of Hire betrachtet die gewählten Ergebnisse einer Einstellung. Keine dieser Kennzahlen beantwortet alle Fragen allein.
Aus Ereignissen vergleichbare Daten machen
Prüfen Sie, was die verwendeten Felder bedeuten. Eine Bewerbung ist nicht dieselbe Einheit wie eine Person, die sich auf mehrere Stellen bewirbt. Ebenso unterscheiden sich Angebotsannahme, Vertragsunterzeichnung und Arbeitsbeginn.
Selbst innerhalb einer Software kann derselbe Kennzahlenname verschiedene Grenzen haben. Greenhouse beschreibt für Time to Hire unterschiedliche Endpunkte im Standardbericht und in den Berichtsübersichten. Dokumentieren Sie deshalb die Ereignisse Ihrer eigenen Auswertung, bevor Sie Werte vergleichen.
Beobachtung und Erklärung verbinden
Die Pipeline von Join bietet eine Sortierung nach der Zeit in einer Phase. Daraus lässt sich ableiten, welche Bewerbungen Sie prüfen sollten. Ob eine fehlende Freigabe, ein geplanter Termin oder eine andere Ursache dahintersteht, ergibt sich erst aus dem jeweiligen Vorgang.
Ähnlich ist es beim Vergleich von Quellen: Ein Kanal mit vielen Bewerbungen und wenigen Einstellungen verdient eine genauere Prüfung. Das Verhältnis erklärt aber noch nicht, ob Anforderungen unklar waren, passende Personen abgesagt haben oder die Stelle geändert wurde.
Die Wirkung einer Änderung überprüfen
Halten Sie fest, was das Team aufgrund der Analyse verändert und wann. Vergleichen Sie anschließend passende Fälle und berücksichtigen Sie andere Veränderungen, etwa einen neuen Rollenmix oder ein anderes Budget.
Zeigen Sie neben Durchschnittswerten und Prozentsätzen auch die Fallzahlen sowie fehlende Angaben. So bleibt erkennbar, welche Entscheidungen die Daten tragen und wo das Team zunächst weitere Informationen braucht.