Ablehnungsquote
Die Ablehnungsquote ist der Anteil von Kandidat:innen, die in eine festgelegte Phase oder Gruppe eintreten und bis zu einem Stichtag eine erfasste Entscheidung gegen das Weiterkommen erhalten. Rückzüge und offene Bewerbungen sind keine erfassten Ablehnungen.
Nicht jede Bewerbung ohne Fortschritt wurde abgelehnt. Die Kennzahl wird erst aussagekräftig, wenn Entscheidungen, Rückzüge und offene Fälle getrennt dokumentiert sind.
Die Kennzahl kann einen Ausschnitt zeigen
Eine Ablehnungsquote je Phase kann sichtbar machen, wo im Prozess dokumentierte Absagen erfolgen. Dafür teilen Sie zum Beispiel die während des Screenings ausdrücklich abgelehnten Kandidat:innen durch alle Personen, die bis zu einem festgelegten Stichtag in diese Screening-Gruppe eingetreten sind.
Das Ergebnis beschreibt keinen Qualitätsnachweis. Eine hohe oder niedrige Quote erklärt weder die Passung der Ausschreibung noch die Qualität der Auswahl.
Fortschritt ist kein Ersatz für Status
Wer nicht weiterkommt, wurde nicht zwingend abgelehnt. Eine Person kann zurückziehen, auf eine Klärung warten oder im System ohne erfassten Ausgang offenbleiben. Diese Fälle als Absagen zu rechnen, schreibt dem Arbeitgeber eine Entscheidung zu, die möglicherweise nie getroffen wurde.
Die Status unterscheiden sich auch praktisch: Rückzüge können, sofern mitgeteilt, einen Grund enthalten. Offene Fälle brauchen eine Prüfung. Eine Absage braucht eine dokumentierte Entscheidung und die Kommunikation, die das Unternehmen dafür vorgesehen hat.
Unsere Empfehlung zur Erfassung
JOIN verkauft Recruiting-Software; berücksichtigen Sie das bei dieser Empfehlung. Erfassen Sie zuerst die Ereignisse: Absage, Rückzug und offen. Legen Sie dann Gruppe und Stichtag fest und lesen Sie die Quote zusammen mit den zugrunde liegenden Fällen. Die JOIN-Dokumentation zur Pipeline belegt Phasenverwaltung und Ansichten für abgelehnte Bewerbungen, aber keine weitergehende Reporting-Funktion.