Yield-Quote
Eine Yield-Quote gibt an, welcher Anteil der Bewerbungen aus einer festgelegten Auswahlphase die nächste betrachtete Phase erreicht. Sie macht Übergänge im Recruiting-Prozess sichtbar, etwa vom Erstgespräch zur Arbeitsprobe.
Einen Übergang berechnen
Bewerbungen in der Zielphase ÷ Bewerbungen in der Ausgangsphase × 100
Im folgenden fiktiven Verfahren führen 30 Personen ein Erstgespräch. Zwölf davon bearbeiten anschließend eine Arbeitsprobe; drei werden eingestellt.
| Betrachteter Übergang | Rechnung | Quote |
|---|---|---|
| Erstgespräch zur Arbeitsprobe | 12 ÷ 30 × 100 | 40 % |
| Arbeitsprobe zur Einstellung | 3 ÷ 12 × 100 | 25 % |
Über beide Übergänge gelangen drei von 30 Personen zur Einstellung, also 10 %. Alle Zahlen gehören in diesem Beispiel zu derselben abgeschlossenen Gruppe; sie sind keine Marktwerte.
Gleiche Bezeichnungen können andere Ereignisse meinen
Der CareerPlug-Bericht von 2025 verwendet unter anderem die Einladung zum Interview als Ereignis. Ihre eigene Phase „Interview“ könnte dagegen erst nach dem Gespräch als erreicht gelten. Mit diesen unterschiedlichen Grenzen würden Sie unterschiedliche Quoten vergleichen.
Beschreiben Sie deshalb, wann eine Bewerbung eine Phase erreicht, wie Rücksprünge zählen und ob bestimmte Verfahren eine Phase überspringen. Eine neue Phasenstruktur kann den ausgewiesenen Wert verändern, obwohl sich an der Auswahl noch nichts verbessert oder verschlechtert hat.
Auffällige Übergänge untersuchen
Die Quote zeigt, an welcher Stelle weniger Bewerbungen weiterkommen. Sie sagt nicht, ob das an fachlichen Anforderungen, einem Rückzug oder fehlenden Informationen liegt. Prüfen Sie die dokumentierten Vorgänge und geben Sie offene Fälle gesondert an.
Ein niedrigerer Wert kann zu einem gezielt prüfenden Schritt passen. Er rechtfertigt weder automatisch weichere Kriterien noch die Annahme, das Team wähle zu streng aus. Für die ganze Suche ergänzt die Funnel-Konversionsrate diese Betrachtung; die Eignung der eingestellten Personen braucht eigene Belege.