Bewerbungen pro Einstellung

Bewerbungen pro Einstellung beschreibt das Verhältnis der Bewerbungen eines abgegrenzten Bestands zu den daraus entstandenen Einstellungen. Es ist eine Volumenkennzahl; die Eignung der Personen und der tatsächliche Prüfaufwand werden damit nicht gemessen.

Auch bekannt als: Applications per Hire

Bewerbungen und Einstellungen zusammenzählen

Nutzen Sie zusammengehörige Fälle, etwa alle abgeschlossenen Suchen nach einer bestimmten Funktion. Teilen Sie nicht die neuen Bewerbungen einer Woche durch Einstellungen, die aus einer früheren Suche stammen.

Beispiel für abgeschlossene Suchen

240 Bewerbungen ÷ 8 Einstellungen

30 Bewerbungen pro Einstellung

Alle acht Einstellungen stammen aus dem betrachteten Bestand von 240 Bewerbungen.

Fiktive Zahlen zur Veranschaulichung; kein Branchenrichtwert.

Bei null Einstellungen ist der Quotient nicht definiert. Berichten Sie in diesem Fall das Bewerbungsvolumen und den Stand der Suchen separat.

Eine Person ist nicht immer eine Bewerbung

Die Dokumentation des Join-Kandidatenprofils unterscheidet ein Profil von seinen Bewerbungen auf verschiedene Stellen. Wenn die Einheit Ihrer Kennzahl die Bewerbung ist, kann dieselbe Person deshalb mehrfach vorkommen. Halten Sie auch fest, wie Dubletten behandelt werden.

Der Recruiting Metrics Report 2025 von CareerPlug führt Bewerbungen pro Stelle und Bewerbungen pro Einstellung als getrennte Kennzahlen. Das ist relevant, wenn eine Suche mehrere Positionen besetzen soll. Ein Anzeigenvolumen lässt sich nicht ohne diese Einordnung als Verhältnis zu Einstellungen lesen.

Das Volumen erklärt weder Qualität noch Aufwand

Eine hohe Zahl kann viele Gründe haben: große Reichweite, wenige zu besetzende Positionen oder Bewerbungen, deren Erfahrung nicht zur Anforderung passt. Eine niedrige Zahl kann zu einer gezielten Suche ebenso passen wie zu fehlender Resonanz. Die passenden Folgeschritte ergeben sich aus den Vorgängen, nicht aus einem universellen Grenzwert.

Für den Arbeitsaufwand sollten Sie die tatsächlich erledigten Aufgaben betrachten. Ein pauschaler Minutenwert je Bewerbung würde unterstellen, dass jede denselben Prüfweg durchläuft. Ob die Auswahl zu passenden Einstellungen geführt hat, ist eine weitere Frage für die Bewertung der Einstellungsqualität.

Vergleichen Sie die Kennzahl daher für ähnliche Suchen, mit derselben Zählweise und gemeinsam mit ihren Ergebnissen. Weniger Bewerbungen pro Einstellung sind nicht automatisch eine Verbesserung.

Quellen und weiterführende Hinweise

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