Background Check
Auch bekannt als:Vorbeschäftigungsprüfung, Hintergrundprüfung
Kurz gesagt
Ein Background Check ist die Überprüfung der Angaben einer Kandidat:in — Identität, Berufshistorie, Ausbildung, manchmal Vorstrafen. Nur mit Einwilligung.
Was geprüft wird
Standardumfang in einem europäischen KMU:
- Identität: Reisepass oder Personalausweis.
- Arbeitserlaubnis: Visum oder Aufenthaltsstatus.
- Ausbildung: Abschlussprüfung, wenn die Rolle das erfordert.
- Berufshistorie: Daten und Titel, manchmal Gehalt.
Optional und rollenabhängig:
- Vorstrafen: nur, wenn die Rolle es objektiv erfordert (Finance, Arbeit mit Kindern, Sicherheitsfreigabe).
- Schufa-Auskunft: in der EU selten, in KMU fast nie.
- Social-Media-Review: technisch kein Background Check; nicht verwechseln.
Was die Kandidat:in genehmigen muss
In der EU keine Prüfung ohne ausdrückliche, dokumentierte, rollenspezifische Einwilligung. Eine Generalklausel im Bewerbungsformular deckt eine Schufa-Auskunft nicht ab.
Zeitpunkt
Nach dem Angebot, vor dem ersten Arbeitstag. Früher ist Geldverschwendung an Kandidat:innen ohne Angebot und ein DSGVO-Risiko auf Daten, die nicht nötig waren.
Wo Join hineinpasst
Anbieter von Background Checks integrieren in Join, sodass das Ergebnis ohne Toolwechsel am Datensatz hängt.
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