Startups & Scaleups
Wie Shyfter ein 10-köpfiges Team skalierte und gefälschte Bewerbungen aussortierte
Ein belgisches HR-Tech-Startup mit über 600 Kunden ersetzte Bewerber-Rauschen durch 10–15 qualifizierte Kandidaten pro Tag — mit Join.
Shyfter ist ein belgisches HR-Tech-Startup, das über 600 Kunden in den Bereichen Schichtplanung und Personalmanagement betreut. 2016 mit einem 10-köpfigen Team gegründet, hat das Unternehmen das typische Einstellungsproblem der frühen Phase umgekehrt: zu wenige echte Bewerber und zu viele automatisierte oder gefälschte.
Die Herausforderung
Die Recruiting-Pipeline scheiterte in zwei Richtungen gleichzeitig:
- Das Volumen war niedrig. Shyfter erhielt nicht genug Bewerbungen, um die Kosten für Premium-Jobbörsen zu rechtfertigen — aber ohne Bewerbungen würden auch Premium-Ausgaben das Problem nicht lösen.
- Die Qualität der eingehenden Bewerbungen war schlechter. Ein erheblicher Teil der Einsendungen kam entweder von automatisierten Bots oder von Bewerbern, die sich auf alles mit passendem Titel bewarben. Das Filtern kostete den CEO Zeit.
Beide Probleme deuteten auf dieselbe Ursache hin: Der Kanalmix war falsch, nicht die Höhe der Ausgaben.
Die Lösung
Shyfter begann, Join zu nutzen. Multiposting erweiterte die Reichweite sofort über 15+ Jobbörsen — darunter LinkedIn und Indeed — über kostenlose Jobbörsen-Anzeigen, ganz ohne Premium-Ausgaben. Integrierte Screening-Fragen filterten die automatisierten und betrügerischen Einsendungen heraus, bevor sie die Prüfwarteschlange des CEO erreichten.
Die Kostenrechnung kehrte sich um: keine Premium-Ausgaben, mehr Bewerbungen, weniger schlechte zum Aussortieren.
Die Ergebnisse
- 10–15 qualifizierte Bewerbungen pro Tag über die offenen Stellen.
- 4 Stunden pro Woche gespart bei dem, was früher die manuelle Sichtung war.
- Mehrere bestätigte Einstellungen, darunter ein Mitglied im Customer-Success-Team und ein Frontend-Entwickler.
- Premium-Ausgaben auf großen Jobbörsen deutlich gesunken — sobald der kostenlose Jobbörsen-Mix funktionierte, waren bezahlte Platzierungen nicht mehr der Engpass.
Der größere Punkt, den Shyfter macht: Wenn die Bewerberqualität das Problem ist, sind mehr Ausgaben selten die Antwort. Ein besserer Kanalmix und ein Screening-Filter am Eingang sind es meist.
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