Startups & Scaleups

Wie Everphone qualifizierte Talente für die internationale Expansion gewann

Ein Berliner Tech-Unternehmen mit 300 Mitarbeitern stellte in vier Monaten über 70 Personen ein und machte die Veröffentlichungsebene praktisch unsichtbar.

Everphone ist ein Berliner Tech-Unternehmen im Bereich Device-as-a-Service — Smartphones und Laptops, die nach einem nachhaltigen, zirkulären Modell an Unternehmenskunden ausgeliefert werden. 2016 gegründet, skalierte das Team auf über 300 Personen mit Standorten in Europa und Amerika und stellte kontinuierlich ein, um die internationale Expansion zu unterstützen.

Ein solches Wachstumstempo schafft ein konkretes Problem: Die Veröffentlichungs- und Tracking-Ebene des Recruitings beginnt, die Zeit zu verschlingen, die das Recruiting-Team eigentlich für echte Einstellungsgespräche aufwenden sollte.

Die Herausforderung

Drei Probleme verstärkten sich, während Everphone international skalierte:

  • Die Kanalauswahl wurde pro Markt schwieriger. Jedes neue Land bedeutete herauszufinden, welche Jobbörsen lokal zählten — Deutschland funktionierte auf eine Weise, Frankreich auf eine andere, die USA wieder anders.
  • Spannung zwischen Qualität und Tempo. Die internationale Expansion brauchte sowohl mehr als auch bessere Bewerbungen. Ohne eine einzige Datenquelle war der Zielkonflikt nur im Rückblick sichtbar.
  • Reibung im Recruiter-Workflow. Mit 15 Personen im Einstellungsteam erzeugte das Veröffentlichen und Verfolgen von Stellen über mehrere Jobbörsen und ein bestehendes Greenhouse-Setup eine Integrationssteuer, die alle täglich zahlten.

Die Lösung

Everphone verband Join mit dem bestehenden Greenhouse-Konto. Join übernahm die Veröffentlichungsebene über mehrere Jobbörsen und Sprachen hinweg; Greenhouse blieb das führende System für Kandidatendaten. Aus Sicht des Recruiters war der tägliche Workflow ein einziges Tool: die Rolle in Join veröffentlichen, Bewerbungen prüfen, sobald sie eingehen, und die Greenhouse-Integration die Synchronisierung mit dem führenden System im Hintergrund erledigen lassen.

Die Kombination ließ die operative Ebene in sich zusammenfallen. Moritz Henne fasste es so zusammen: „Ich muss nicht sehr aktiv arbeiten, weil Join die Arbeit im Hintergrund liefert. So ist der Bewerbungs- und Kandidatenmanagementprozess nicht nur schnell, sondern auch von hoher Qualität.”

Die Ergebnisse

In einem Zeitraum von vier Monaten: über 70 neue Teammitglieder eingestellt, 15 Personen im Einstellungsteam, die in einem Tool arbeiten, und 12 gleichzeitig offene Pipelines, gesteuert ohne den früheren Koordinationsaufwand.

Der Punkt, den Everphone gut belegt: Im großen Maßstab besteht die Aufgabe der Recruiting-Plattform nicht darin, sichtbar zu sein. Sie besteht darin, unsichtbar zu sein — die Veröffentlichungs- und Attributions-Infrastruktur, die es den Menschen, die einstellen, erlaubt, sich auf das Einstellen zu konzentrieren.

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