Time-to-Fill
Auch bekannt als:Besetzungsdauer
Time-to-Fill vs. Time-to-Hire
Die häufigste Kennzahlenverwechslung im Recruiting:
- Time-to-Fill: startet bei Stellenöffnung (Anzeige veröffentlicht oder Requisition genehmigt). Misst, wie lange die Rolle offen ist.
- Time-to-Hire: startet, wenn eine Person in die Pipeline kommt (beworben, gesourct, empfohlen). Misst, wie lange diese Person durch den Prozess geht.
Time-to-Fill ist immer länger als Time-to-Hire für dieselbe Rolle — die Phase vor der Bewerbung zählt mit.
Eine Kennzahl wählen und dabei bleiben. Verschiedene Kennzahlen in verschiedenen Meetings wirken wie verschiedene Geschichten.
Typische Benchmarks im europäischen KMU
Indikativ, nicht präskriptiv:
- Time-to-Fill, alle Rollen, europäisches KMU: 30-50 Tage.
- Time-to-Fill, Engineering: 45-70 Tage.
- Time-to-Fill, kundennahe Operations: 25-40 Tage.
Seniorität, Ort und Arbeitsmarktlage verschieben das stark.
Was Time-to-Fill driften lässt
Größte Treiber:
- Zeit von Stellenöffnung bis erster Sourcing-Aktivität. Oft eine Woche.
- Wartezeit, bis Hiring Manager:in mit Screening-Bewerbungen anfängt. Oft eine weitere Woche.
- Termin-Reibung im Panel. Üblich 5-10 Tage pro Phase.
Diese addieren sich. Pro Stelle ein paar Tage abziehen, und Time-to-Fill sinkt 10-15 Tage.
Wo Join hineinpasst
Join protokolliert Öffnungs- und Annahmezeitpunkt und berechnet Time-to-Fill pro Rolle automatisch. Mehr auf der Funktionsseite.
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