Secondment

Auch bekannt als:Job-Rotation, befristete Abordnung

Secondments füllen eine Lücke und entwickeln gleichzeitig eine Person. Die Disziplin liegt im Enddatum — ohne eines wird aus dem Secondment leise eine Versetzung, die niemand beschlossen hat.

Was ein Secondment wirklich ist

Ein Secondment ist eine vorübergehende Neuzuweisung. Ein:e Mitarbeiter:in verlässt die übliche Rolle für einen definierten Zeitraum — typischerweise drei bis zwölf Monate — und arbeitet in einem anderen Team, einer anderen Abteilung oder manchmal einem ganz anderen Unternehmen. Am Ende geht es zurück. Vertrag, Gehaltsband und die Heimatführungskraft bleiben in der Regel bestehen; nur die Arbeit ändert sich.

Es unterscheidet sich von einem dauerhaften internen Wechsel. Ein Secondment hat ein festgehaltenes Rückkehrdatum. Genau dieses Detail macht es nützlich — und leicht falsch zu machen.

Warum Teams sie nutzen

  • Eine echte Lücke ohne Neueinstellung schließen. Elternzeit, ein plötzliches Projekt, eine noch unbesetzte Stelle — ein Secondment verschafft dir eine qualifizierte Person für genau das Zeitfenster, das du brauchst.
  • Menschen schneller entwickeln, als es ein Schulungsbudget kann. Sechs Monate in einer anderen Funktion lehren mehr als jeder Kurs. Es ist die günstigste Führungskräfteentwicklung, die die meisten Unternehmen nie nutzen.
  • Unruhige Talente halten. Wer in seiner Rolle gelangweilt ist und zum Ausgang schielt, bleibt oft für die Chance, mal etwas anderes auszuprobieren. Ein Secondment ist ein Druckventil.

Secondment vs. Beförderung

Eine Beförderung ist dauerhaft und kommt mit neuem Titel und meist neuem Gehalt. Ein Secondment ist befristet und typischerweise keins von beidem. Die beiden zu verwechseln ist der klassische Fehler: Die Person versteht es als Aufstieg, das Heimatteam hält den Platz für noch besetzt, und wenn das Enddatum kommt, hat niemand die Rückkehr geplant. Lege vorab schriftlich fest, was es ist.

Wo es schiefgeht

Das Enddatum verrutscht. Das Gastteam wird abhängig, das Heimatteam stellt nach, und aus sechs Monaten werden versehentlich achtzehn. Jetzt hast du eine Versetzung, die niemand genehmigt hat, und einen Rückweg, den es nicht mehr gibt. Behandle das Enddatum als echte Zusage, plane einen Monat vorher ein Rückkehrgespräch und entscheide bewusst — zurück, verlängern oder dauerhaft machen.

Wo Join hineinpasst

Join hält deinen Talentpool und frühere Kandidat:innen organisiert, sodass die Pipeline schon bereitsteht, wenn ein Secondment endet und du doch dauerhaft einstellen — oder den freigewordenen Platz nachbesetzen — musst. Mehr auf der Funktionsseite.

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