1. Home
  2. Glossary
  3. Mitarbeiterlebenszyklus

Glossar: HR- & Recruiting-Definitionen

Was ist der Mitarbeiterlebenszyklus?


Definition

Der Mitarbeiterlebenszyklus (englisch: Employee Lifecycle) beschreibt die Entwicklung eines Angestellten innerhalb seines Arbeitsverhältnisses mit einem Unternehmen.

Er umfasst alle Phasen von der Einstellung und dem Onboarding bis hin zur Entwicklung, Schulung und schließlich zum Offboarding.

Der Mitarbeiterlebenszyklus ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, da er ihnen helfen kann, die besten Talente anzuziehen und zu halten. Er leistet außerdem einen Beitrag dazu, dass die Mitarbeiter:innen eines Unternehmens zufrieden und produktiv sind.

Unternehmen können ihr Geschäftsergebnis verbessern und ein besseres Arbeitsumfeld schaffen, indem sie den Mitarbeiterlebenszyklus effektiv steuern.

Der Mitarbeiterlebenszyklus besteht aus mehreren Phasen, die im Folgenden beschrieben werden.

Personal einstellen - besser, schneller und klüger

Mit automatisierten und optimierten Prozessen

Jetzt registrieren – kostenlos!

Einstellung und Onboarding von Mitarbeiter:innen

Recruiting beinhaltet das Finden und Einstellen der besten Kandidat:innen für ein Unternehmen. Dazu gehören die Talentsuche, das Screening und das Führen von Bewerbungsgesprächen mit den Kandidat:innen. 

Onboarding wiederum beschreibt die Einarbeitung neuer Mitarbeiter:innen in ihre Rolle im Unternehmen. Dieser Schritt ist wichtig, damit sie sich willkommen und unterstützt fühlen und darauf vorbereitet sind, in ihrem Job erfolgreich zu sein.

HR-Abteilungen spielen sowohl beim Recruiting als auch beim Onboarding eine wichtige Rolle. Sie sind für die Entwicklung und Umsetzung von Strategien verantwortlich, die Top-Talente anziehen und neuen Mitarbeiter:innen helfen, sich in ihre Position im Unternehmen einzugliedern.

Die erfolgreichsten Unternehmen sind diejenigen, die sowohl in das Recruiting als auch in das Onboarding investieren. Auf diese Weise können sie die besten Mitarbeiter:innen finden und halten. 

Außerdem schaffen sie ein positives Arbeitsumfeld, in dem sich alle Mitarbeiter:innen wohlfühlen.

Unternehmen, die ihre Recruiting- und Onboarding-Prozesse verbessern möchten, können einige Dinge tun:

  1. Analyse der aktuellen Strategien: Sind sie effektiv? Wenn nicht, sollten entsprechende Änderungen vorgenommen werden. 
  2. Investition in Schulungen fürs HR-Team: Die neuesten Trends und Best Practices sollten diesem bekannt sein und beim Recruiting und Onboarding berücksichtigt werden.
  3. Festlegung eines Budgets für Recruiting und Onboarding: Die Bereitstellung dieser Mittel stellt sicher, dass das Team über die notwendigen Ressourcen verfügt, um Top-Talente anzuwerben und zu halten.

Weiterbildung und Entwicklung der Beschäftigten

Mit dem Wachstum eines Unternehmens wächst auch die Notwendigkeit, Mitarbeiter:innen zu schulen und weiterzuentwickeln. 

Das Investieren in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter:innen kann dabei helfen, Top-Talente nicht nur anzuziehen, sondern auch zu halten, die Produktivität der Teammitglieder zu verbessern und höhere Gewinne zu erwirtschaften.

Grundsätzlich geht es bei der Schulung und Weiterentwicklung von Mitarbeiter:innen um die Verbesserung ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse. 

Das kann durch klassische Methoden wie Schulungen im Seminarraum, aber auch durch zwanglosere Methoden wie Mentorenprogramme oder Hospitationen erreicht werden.

Unabhängig davon, welcher Ansatz gewählt wird, sollte die Aus- und Weiterbildung von Mitarbeiter:innen ein kontinuierlicher Prozess sein, der den sich ständig ändernden Anforderungen des Unternehmens gerecht wird. 

Indem kontinuierlich in die Entwicklung der Beschäftigten investiert wird, entsteht eine starke Belegschaft, die das Wachstum eines Unternehmens besser vorantreiben kann.

Mitarbeiterbindung

Mitarbeiterbindung bezeichnet einen Prozess oder eine Reihe von Strategien, die einer Organisation helfen, ihre Mitarbeiter:innen im Unternehmen zu halten. 

Das Konzept umfasst alles, von der Einstellung der richtigen Mitarbeiter:innen über die Schaffung eines positiven Arbeitsumfelds bis hin zum Angebot von Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

Viele Faktoren tragen zur Mitarbeiterbindung bei. Hier führen wir einige von ihnen auf: 

Vergütung und Benefits

Mitarbeiter:innen müssen das Gefühl haben, dass sie für ihre Arbeit fair entlohnt werden. 

Dazu gehört nicht nur ihr Gehalt, sondern auch ein angemessener Urlaubsanspruch und natürlich geeignete Mitarbeiter-Benefits.

Zufriedenheit mit dem Arbeitsplatz

Mitarbeiter:innen, die mit ihrer Arbeit zufrieden sind, bleiben mit höherer Wahrscheinlichkeit längerfristig bei einem Unternehmen. 

Die Voraussetzung hierfür ist in der Regel, dass sie eine Stelle haben, die herausfordernd und interessant ist und dass sie mit einem guten Team zusammenarbeiten.

Work-Life-Balance

Um zufrieden zu sein, müssen Mitarbeiter:innen ein gutes Gleichgewicht zwischen ihrem Arbeits- und ihrem Privatleben („Work-Life-Balance“) erzielen können. 

Dazu bedarf es zum Beispiel flexibler Arbeitszeiten, der Möglichkeit zur Remote-Arbeit und anderer Maßnahmen, die den Mitarbeiter:innen helfen, ihre Zeit besser einzuteilen.

Unternehmenskultur

Fachkräfte möchten für ein Unternehmen arbeiten, mit dem sie sich identifizieren können. Eine entscheidende Rolle spielt hierbei die Unternehmenskultur.

Zur Unternehmenskultur gehören gemeinsame Werte, ein positives Arbeitsumfeld sowie angemessene Möglichkeiten zur beruflichen Weiterentwicklung.

Kündigung und Offboarding

Der Prozess der Trennung von Mitarbeiter:innen und des Offboardings derselbigen kann sowohl für den Arbeitgeber als auch für Angestellte eine schwierige Zeit sein. 

Es ist wichtig, einen guten Plan hierfür zu haben, der gewährleistet, dass der Prozess so reibungslos wie möglich abläuft.

Hier ein paar Anhaltspunkte, die bei der Trennung von Mitarbeiter:innen zu beachten sind:

  • Unternehmen sollten sicherstellen, dass alle erforderlichen Unterlagen rechtzeitig verfügbar und einwandfrei sind. Dazu gehören etwa der Arbeitsvertrag der Person, die Leistungsbeurteilungen und die Unternehmensrichtlinien.
  • Die Trennungsgründe sollten klar und deutlich dargelegt werden, um Missverständnissen vorzubeugen.
  • Dem oder der betroffenen Mitarbeiter:in sollte genügend Zeit eingeräumt werden, um sich von den Teammitgliedern zu verabschieden und offene Fragen zu klären. Diese Höflichkeit wird geschätzt, insbesondere wenn die Trennung nicht einvernehmlich erfolgt.
  • Ein Plan für die Übergabe der Aufgaben an eine andere Person ist nützlich und sollte zeitnah erstellt werden. Auf diese Weise können Störungen im Arbeitsablauf vermieden werden.
  • Bei einer betriebsseitigen Kündigung sollte auf das Angebot einer angemessenen Abfindung geachtet werden. Das wird meist als Geste des guten Willens angesehen und kann den Übergang für die gekündigte Person erleichtern.

Dank dieser einfachen Tipps muss der Prozess der Entlassung von Mitarbeiter:innen nicht kompliziert oder stressig sein.

Jetzt Stellen schneller besetzen.

Entdecken Sie über 250+ Jobbörsen, über die Sie passende Kandidat:innen erreichen.

Kostenlos starten.
Alle ansehen