Wer fünf Jahre in der Hausverwaltung gearbeitet hat, kennt den Teil, der eigentlich keine Arbeit sein sollte: Vorgänge anlegen, Dinge sortieren, bevor man anfangen kann. Bei unserem Kunden fängt eine Assistenz Vieles ab, was Verwalter sonst ausbremst:
Die Vorgänge sind angelegt, wenn Sie morgens ankommen und ihr Ohr gehört dem tägliche Klein-Klein mit Eigentümern, damit Sie den Kopf frei haben.
Das Büro sitzt in Landau in der Pfalz, der Bestand liegt vor allem in Karlsruhe, wo eine befreundete Verwaltung ihr Portfolio übergibt und das eigene auf 2.500 Einheiten wächst. Ein Teil des Karlsruher Bestandes wird diese Rolle übernehmen.
Was Sie hier tun
In Karlsruhe laufen die Versammlungen hybrid. In Landau sitzen Sie mit den Eigentümern im Raum. Start ist meist 17 Uhr, fertig sind Sie vor dem Abendessen. Beschlüsse umsetzen und technische Dienstleister steuern: das ist die wichtigste Aufgabe dieser Stelle.
Gut zu wissen: größere Altlasten gibt es nicht, aber eine laufende Strangsanierung.
Bei Wirtschaftsplänen und Jahresabrechnungen unterstützen fleißige Buchhalterinnen. Auf deren Zahlenwerk kann man sich verlassen, denn daraus ergibt sich der gute Ruf der Hausverwaltung vor Ort. Die Abrechnungen sind erledigt und werden nicht beanstandet. So lässt es sich arbeiten.
Wo gibt es noch Luft nach oben
In der Vergangenheit hätten große Sanierungen besser laufen können. Nachdem ein externer Partner ausgetauscht wurde, tun sie das jetzt auch. In der alltäglichen Verwalterpraxis ist der Gold-Standard noch nicht erreicht, im Moment reden wir von Bronze. Für den Aufstieg liegt der Fokus gerade auf die Optimierung der Abläufe, um sie dann zu digitalisieren.
Wen wir suchen
Ungefähr fünf Jahre Erfahrung in der Immobilienverwaltung geben oft die nötige Routine. Ein Führerschein für die Fahrten nach Karlsruhe ist unverzichtbar. Unser Kunde führt bald einen ERP-Wechsel durch, standardisiert Prozesse und schafft damit mehr Klarheit im Alltag.
Wer wartet, bis alles fertig ist, ist hier falsch. Wer mitgestalten und eigene Erfahrungen einbringen will, während es noch entsteht: genau richtig.
Das bedeuet auch: Fans von Micromanagement werden hier eher unglücklich. Wer dagegen gern selbstständig arbeitet, könnte hier aufblühen.
Was Sie dafür bekommen
Bis zu 65.000 Euro im Jahr, monatliches Grundgehalt plus 13. Gehalt. Was das von einem Bonus unterscheidet: Es hängen keine Bedingungen daran. Dazu ein Dienstwagen für die Fahrten nach Karlsruhe und nach Hause, dazu Home Office an zwei Tagen, die auch wirklich gelten.
Woanders wäre noch von einem "dynamischen Team" und "flachen Hierachien" die Rede. Die Dynamik spürt man hier auch bei Teamevents und gemeinsamen Ausflügen. Flach werden dabei nicht nur die Hierarchien, sondern bestimmt auch die Witze. Und das ist gut so, denn das Team ist klein, der Weg zum Chef ist kaum 5 Meter weit. Da sollte man schon gemeinsam lachen können. Das spürt man auch bei gemeinsamen Mittagessen und Spaziergängen danach. Hätten die Kollegen darauf keine Lust, würden sie allein essen.
Für wen das ganz gut klingt, kann sich gern melden. Bei Fragen natürlich auch. Ein kurzes Gespräch dazu ist der nächste Schritt, ein Lebenslauf dafür eine gute Voraussetzung.