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27.04.2022 Arbeitskultur

[QUIZ] Welchen Führungsstil praktizieren Sie?

[QUIZ] Welchen Führungsstil praktizieren Sie?

Jede Führungskraft pflegt ihren ganz eigenen Führungsstil. Und natürlich hat jeder Führungsstil seine eigenen Stärken und Schwächen, die die Arbeit des untergebenen Teams unmittelbar beeinflussen.

So laufen Vorgesetzte, die den autoritären Führungsstil bevorzugen, häufig Gefahr, die Entwicklung ihrer Mitarbeiter zu blockieren, während Vorgesetzte mit einem Laissez-faire-Führungsstil möglicherweise erst dann erkennen, dass ihre Mitarbeiter mit den Aufgaben nicht zurechtkommen, wenn dies zu größeren Problemen führt.

Aber woher wissen Sie, welchen Führungsstil Sie anwenden? Und wie können Sie Ihre Fähigkeiten als Manager verbessern?

In diesem Artikel haben wir für Sie ein Quiz vorbereitet, das Ihnen hilft, Ihren Führungsstil zu identifizieren. Nachdem Sie unseren Schnelltest durchlaufen haben, finden Sie im nachfolgenden Text einen Überblick über Stärken und Schwächen Ihres Führungsstils sowie einige Tipps und Vorschläge, wie Sie diesen zukunftssicher weiterentwickeln können.

Demokratischer Manager

Der demokratische Führungsstil ist eine Mischung aus hierarchischem und lateralem Ansatz. Hier führt ein traditioneller Manager das Team, doch ein großer Teil seiner Rolle besteht darin, die Teammitglieder zu ermutigen, sich aktiv an der Entscheidungsfindung zu beteiligen. Dazu delegiert die Führungskraft Aufgaben, bittet um Beteiligung an Entscheidungsprozessen und eröffnet Diskussionsrunden.

Vorteile eines demokratischen Führungsstils

  • Vielseitige Denkansätze – Vor allem in multikulturellen Teams ist der demokratische Führungsstil beliebt, weil er unterschiedliche Denkweisen und Meinungen gezielt zur Entscheidungsfindung einbezieht.
  • Teams unterstützen Entscheidungen – Im Gegensatz zum hierarchischen Führungsstil ist es bei demokratisch geführten Teams wahrscheinlicher, dass sie die getroffenen Entscheidungen gutheißen und Vertrauen in ihre Teamleiter haben. Das trägt zu einer positiveren Unternehmenskultur bei.
  • Hohes Mitarbeiterengagement – Die Beteiligungsmöglichkeiten des Teams an sämtlichen Projekten steigert das Engagement der Mitarbeiter und motiviert sie, sich aktiver einzubringen und mitzubestimmen.

Gefahren der demokratischen Leitung

  • Vermeintliche Benachteiligung – Ein ernsthaftes Risiko des demokratischen Führungsstils besteht darin, dass Mitarbeiter, die in einer Angelegenheit überstimmt werden, sich entmutigt oder nicht ausreichend gewürdigt fühlen können.
  • Hoher Zeitaufwand – Je nachdem, wie viele Personen am Entscheidungsprozess beteiligt sind, kann es einige Zeit in Anspruch nehmen, alle Mitglieder der Gruppe zu informieren und ihnen Lösungsmöglichkeiten vorzustellen. Wenn umfassendere Diskussionen zwischen verschiedenen Interessengruppen erforderlich sind, erhöht sich der Zeitaufwand zusätzlich.
  • Erhöhtes Konfliktpotenzial – Wenn sich die Mitarbeiter nicht einig sind, kann dies die Tür zu Konflikten und anderen Problemen in der Arbeitsbeziehung aufstoßen. Ein guter Employee Relations Manager kann helfen, dies zu vermeiden.

Wie können Sie sich als demokratischer Manager verbessern?

Die Einbeziehung der Mitarbeiter in den Entscheidungsfindungsprozess ist eine gute Möglichkeit, Ihrem Team Einfluss auf die Beschlüsse zu geben, die Ihr Unternehmen fasst.

Wenn Sie sich jedoch gegen das Abstimmungsverhalten einzelner Mitarbeiter entscheiden oder ihre Ideen nicht umsetzen wollen, sollten Sie ihnen die Gründe dafür mitteilen und ihnen deutlich machen, dass ihre Meinung geschätzt wird. Auf diese Weise verringern Sie das Risiko, dass verletzte Gefühle oder Toxizität am Arbeitsplatz entstehen.

Autokratischer/autoritärer Manager

Der autokratische bzw. autoritäre Führungsstil ist eine typische Form der hierarchischen Führung. Er sieht vor, dass die Führungskräfte einen Top-Down-Ansatz verfolgen, bei dem die Mitarbeiter kaum die Möglichkeit haben, ihre Meinung zu äußern, Prozesse zu beeinflussen oder Feedback zu geben.

Obwohl viele diesen Führungsstil für überholt halten, hat er in einigen Unternehmen immer noch seine Daseinsberechtigung.

Vorteile des autoritären Führungsstils

  • Schnelle Entscheidungsfindung – Da das Management die meisten Entscheidungen in einer autoritär geführten Organisation trifft, können Beschlüsse schnell und ohne große Diskussionen gefasst werden.
  • Wenig Druck auf Mitarbeiter – Da das Management die Hauptlast bei allen wichtigen Entscheidungen und der Gestaltung von Prozessen trägt, wird auf die Teammitglieder der unteren und mittleren Ebene nicht allzu viel Druck ausgeübt.
  • Klare Rangordnung – Aufgrund des strikten Top-Down-Ansatzes sind Hierarchie und die Rangordnung bei einem autokratischen Führungsstil klar definiert.

Gefahren der autokratischen bzw. autoritären Führung

  • Das Team ist nur so stark wie sein Leiter – Da der Manager bei diesem Führungsstil die Entwicklung von Prozessen leitet und die Entscheidungen trifft, wird Ihr Team nur so viel Fachwissen haben wie der Manager.
  • Kein Raum für Kreativität und Innovation – Ein autoritäres Management lässt denjenigen, die in der Hierarchie weiter unten stehen, nicht viel Raum, um Verbesserungsvorschläge oder Ideen einzubringen, was dazu führen kann, dass ihre Kreativität im Keim erstickt wird.
  • Wenig Spielraum für Wachstum – Da die so geführten Teams in der Regel einer strikten hierarchischen Struktur unterliegen, kann das Hineinwachsen in neue Aufgaben auf eine “One in, One Out”-Situation beschränkt sein. Die Folge kann eine hohe Mitarbeiterfluktuation sein, wenn nicht geeignete Gegenmaßnahmen getroffen werden.

Wie können Sie sich als autoritäre Führungskraft verbessern?

Eine Möglichkeit, sich zu verbessern, besteht darin, gemeinsam mit Ihrem Team Wachstumspläne zu erstellen. Durch monatliche Einzelgespräche und den Austausch mit Ihren Teammitgliedern über Bereiche, in denen sie sich weiterentwickeln möchten, können Sie sicherstellen, dass ihre Entwicklung nicht stagniert und sie nach Wachstumsmöglichkeiten außerhalb Ihres Unternehmens suchen.

Dies trägt auch dazu bei, eine gute Feedback-Kultur in Ihrem Team einzuführen.

Beratender Manager

Ein beratender Führungsstil ist viel mehr auf der lateralen Schiene angesiedelt. Bei diesem Führungsstil stehen das Team und seine Fähigkeiten stärker im Mittelpunkt und es wird mehr Selbständigkeit gefördert als beim autoritären Führungsstil. Das Team wird aktiv ermutigt, gemeinsam Entscheidungen zu treffen, und jeder spielt eine Rolle bei der Gestaltung von Prozessen.

Vorteile des beratenden Managements

  • Möglichkeit zum interdisziplinären Lernen – Da jedes Teammitglied ermutigt wird, seine Stärken und sein Fachwissen einzubringen, fördert dies ein Umfeld des interdisziplinären Lernens.
  • Raum für Kreativität – In dieser Art von Umfeld steht die Kreativität im Vordergrund des Arbeitsstils des Teams. Es gibt immer Raum für Innovation und Veränderung, um die Arbeitsweise zu verbessern.
  • Wachstum wird gefördert – Da die Führungskräfte darauf abzielen, dass die Teammitglieder an ihren eigenen Lösungen arbeiten, wird das Wachstum bei diesem Führungsstil aktiv gefördert.

Nachteile beim beratenden Führungsstil

  • Geringere Effizienz – Da die Teammitglieder ihre eigenen Lösungen erarbeiten müssen, kann es natürlich länger dauern, bis die Dinge erledigt sind. Dies gilt insbesondere, wenn es in einigen Bereichen an Kompetenzen mangelt.
  • Teammitglieder können sich übersehen fühlen – Die meisten Teams bestehen aus einer Mischung unterschiedlicher Persönlichkeitstypen, was bedeutet, dass einige von Natur aus zurückhaltender sind als andere. Der beratende Führungsstil kann dazu führen, dass ruhigere Teammitglieder ihre Gedanken nicht mitteilen oder das Gefühl haben, dass sie nicht gehört werden.
  • Vermeintlich unfaire Arbeitsverteilung – Wie beim obigen Punkt können einige extravertierte Teammitglieder das Gefühl haben, dass sie die Hauptlast der Arbeit tragen, wenn ruhigere Mitglieder sich nicht zu Wort melden.

Wie können Sie sich als beratende Führungskraft verbessern?

Beim Praktizieren des beratenden Führungsstils ist es wichtig, dass Sie sicherstellen, dass jedes Teammitglied die gleichen Möglichkeiten erhält, seine Ideen einzubringen.

Wenn Sie bemerken, dass eine Person nicht so oft das Wort ergreift wie die anderen, zögern Sie nicht, sie nach ihrer Meinung zu fragen. Wenn es sich um ein ständiges Problem handelt, können Sie ihm in einem persönlichen Gespräch das Selbstvertrauen geben, sich zu äußern, oder Sie können herausfinden, was ihn zurückhält.

Coachender Manager

Der coachende Führungsstil kombiniert die Elemente der hierarchischen und der lateralen Führung. Bei diesem Führungsstil arbeiten die Führungskräfte als Mentoren und führen ihr Team zum Erfolg, ähnlich wie ein persönlicher Coach.

Manager dieses Führungsstils arbeiten mit ihren Mitarbeitern zusammen, um deren Fähigkeiten herauszuarbeiten und sie zu besseren Leistungen, Arbeitsabläufen und Entscheidungen zu inspirieren.

Vorteile des coachenden Führungsstils

  • Offenes Forum für Kommunikation – Da die Führungskräfte hier eine Art Mentorenrolle einnehmen, fließt die Kommunikation in beide Richtungen. Mitarbeiter fühlen sich wohler, wenn sie ihre persönlichen Ziele und Schwachstellen mitteilen können, um ihre Fähigkeiten gezielt zu verbessern.
  • Lernen wird gefördert – Ein großer Vorteil dieses Führungsstils ist, dass die Mitarbeiter selten das Gefühl haben, zu stagnieren. Sie werden regelmäßig ermutigt, sich weiterzuentwickeln und neue Fähigkeiten zu erlernen, was bedeutet, dass sie sich beruflich ständig weiterentwickeln.
  • Erhöhte Loyalität – Coachende Führungskräfte investieren viel in die Entwicklung ihres Teams, was von den Mitarbeitern mit einer höheren Loyalität im Team honoriert wird und sich positiv auf den Umsatz auswirken kann.

Nachteile der Coach-Führung

  • Enormer Zeitaufwand – Ein solch individueller Ansatz für Teammitglieder erfordert von den Managern einen enormen Arbeitseinsatz. Das bedeutet, dass andere Aufgaben oder Prioritäten zurückgestellt werden müssen.
  • Erfordert ausgeprägte Fähigkeiten – Nicht jeder ist ein geborener Coach. Ohne die richtigen Fähigkeiten oder den richtigen Persönlichkeitstyp kann Coaching leicht fehlschlagen und zu Konflikten oder zur Verschwendung von Ressourcen führen.
  • Einladung zur Bevorzugung – Natürlich kann es sein, dass bei einigen Persönlichkeiten die Chemie besser harmoniert als bei anderen. In einigen Fällen kann dies dazu führen, dass coachende Manager mehr Zeit mit der Unterstützung bestimmter Teammitglieder verbringen als mit anderen. Das kann sich sehr negativ auf das Arbeitsumfeld auswirken.

Wie können Sie sich als coachender Manager verbessern?

Als coachender Manager ist es von entscheidender Bedeutung, dass Sie sich Fristen setzen. Das Coaching Ihres Teams ist eine großartige Möglichkeit, Ihre Soft Skills und Hard Skills zu trainieren, also machen Sie weiter so!

Wenn ein Projekt jedoch strenge Fristen hat, scheuen Sie sich nicht, Aufgaben an Teammitglieder zu delegieren, von denen Sie wissen, dass sie sie bewältigen können, und die Lernmöglichkeiten zu einem späteren Zeitpunkt anzugehen, wenn es die Zeit erlaubt.

Es ist auch eine gute Idee, aktiv zu verfolgen, wie Sie den einzelnen Teammitgliedern helfen. Auf diese Weise können Sie die Fortschritte jedes Einzelnen verfolgen und sicherstellen, dass Sie nicht unbewusst einem Teammitglied mehr Zeit widmen als einem anderen.

Laissez-Faire-Manager

Der Laissez-Faire-Führungsstil basiert auf einem sehr lateralen Ansatz. Hier legen die Führungskräfte großen Wert auf Vertrauen und mischen sich nur sehr selten in den Arbeitsalltag ihres Teams ein – und auch nur dann, wenn es wirklich notwendig ist.

Von den Mitarbeitern wird erwartet, dass sie ihre eigenen Entscheidungen treffen, ihre eigenen Problemlösungskompetenzen einsetzen und ihre Zeit selbst einteilen. Manager mit Laissez-Faire-Führungsstil werden oft erst am Ende eines Projekts Feedback geben statt während des Prozesses.

Vorteile des Laissez-Faire-Führungsstils

  • Hohes Maß an Eigenverantwortung – Bei diesem Führungstyp ist jeder Mitarbeiter für sein eigenes Handeln und seine Arbeit verantwortlich. Dies motiviert die Mitarbeiter oft und lässt sie stolz auf ihre Leistung sein.
  • Enormes Wachstumspotenzial – Da die Mitarbeiter für ihre Zeit und ihr Handeln selbst verantwortlich sind, werden sie als Individuen stärker und selbstbewusster. Sie haben die Möglichkeit, durch “Learning by doing” zu lernen und ihre Entscheidungen im Nachhinein zu analysieren.
  • Kreativität blüht auf – Ohne Mikromanagement oder strenge Prozesse gibt es unter einem Laissez-faire-Führungsstil viel Raum für Kreativität. Das bedeutet, dass die Mitarbeiter die Freiheit haben, neue Dinge auszuprobieren und mit den Branchentrends Schritt zu halten.

Nachteile des Laissez-Faire-Managements

  • Dinge können schnell aus dem Ruder laufen – Ohne solide Prozesse und solide Kommunikation kann diese Art von Führungsstil dazu führen, dass die Teams nicht wissen, wer bestimmte Projekte leitet. Das wiederum kann dazu führen, dass Fristen oder ganze Projekte im Sande verlaufen.
  • Fehlende Anleitung – Da das Management keine starke Rolle bei den täglichen Projekten spielt, haben einige Teammitglieder das Gefühl, dass sie keine angemessene Unterstützung oder Anleitung erhalten.
  • Schwieriger Einarbeitungsprozess – Da die Führungskräfte nicht an der täglichen Arbeit beteiligt sind, kann es schwierig für sie sein, neue Teammitglieder adäquat einzuarbeiten. Diese Aufgabe kann dann an andere Teammitglieder delegiert werden, die sich für diese Aufgabe möglicherweise unterqualifiziert fühlen.

Wie können Sie sich als Laissez-Faire-Manager verbessern?

Es ist gut für die Entwicklung Ihres Teams, wenn Sie es seine eigenen Wege gehen lassen, aber vergessen Sie nicht, von Zeit zu Zeit nach dem Rechten zu sehen.

Dies kann in Form einer wöchentlichen Teambesprechung geschehen, um den Projektfortschritt zu überprüfen, oder durch die Einführung eines wöchentlichen Einzelgesprächs, in dem die Arbeitsbelastung, die Zufriedenheit und das Wachstum der Mitarbeiter besprochen werden.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Probleme oder Störfaktoren schnell diagnostiziert und gelöst werden, bevor sich Folgeprobleme oder Kettenreaktionen entwickeln!

Transaktionaler Manager

Der Transaktionale Führungsstil gilt als recht hierarchisch und veraltet, wird aber in einigen Branchen noch praktiziert. Das transaktionale Management ist ein leistungsorientierter Führungsstil, der sich auf Bestrafung und Belohnung konzentriert.

Die Vorgesetzten legen Ziele fest und belohnen oder bestrafen die Teammitglieder auf der Grundlage ihrer Leistung im Hinblick auf diese Ziele, wobei sie ihre Ergebnisse als Ausgleich betrachten.

Vorteile des transaktionalen Führungsstils

  • Mitarbeitende wissen immer, was erwartet wird – Da Ziele festgelegt werden, wissen die Teammitglieder immer, worauf sie hinarbeiten und welche Art von Leistung ihre Führungskraft sehen möchte.
  • Hoher Erfolgswille – Da bei einem Unternehmen, das transaktional geführt wird, viel auf dem Spiel steht, ist auch der Wille zum Erfolg groß. Die Mitarbeiter werden ihre Zeit darauf verwenden, ihre Ziele zu erreichen, um dafür belohnt zu werden.
  • Klare Befehlskette – Bei der transaktionalen Verwaltung ist die Hierarchie klar und die Mitarbeitenden wissen, an wen sie sich bei Problemen oder Engpässen, die ihre Leistung beeinträchtigen, wenden können.

Nachteile des transaktionalen Managements

  • Hohes Risiko der Überarbeitung – Wenn Ziele gesetzt werden und die Belohnung auf dem Erreichen dieser Ziele basiert, laufen Mitarbeitende Gefahr, zu viel zu arbeiten. Dies kann enorme Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben und die Leistung auf lange Sicht stark beeinträchtigen.
  • Angespannte Verhältnisse im Team – Wenn Ziele gesetzt werden, an denen das gesamte Team beteiligt ist, besteht die Gefahr, dass es zu Konflikten kommt und die Arbeitsbeziehung leidet. Dies kann z. B. passieren, wenn die Leistungsfähigkeit des Teams unterschiedlich stark ausgeprägt ist.
  • Gefahr der Voreingenommenheit – Je nach der Beziehung der Beschäftigten zu ihren Vorgesetzten besteht beim transaktionalen Führungsstil die Gefahr der Voreingenommenheit, die sich entweder auf die Ziele oder auf die Entscheidung über die Belohnung der Mitarbeiter auswirkt.

Wie können Sie sich als transaktionaler Manager verbessern?

Die Festlegung von Zielen und die Belohnung von Mitarbeitenden ist eine gute Möglichkeit, die Produktivität zu steigern. Achten Sie jedoch darauf, dass diese Belohnungen als Zusatzleistung darstellen.

Ein gutes Grundgehalt und gute Mitarbeiter-Benefits sorgen dafür, dass die Mitarbeiter nicht das Gefühl haben, zu viel arbeiten oder sich bis zur Erschöpfung anstrengen zu müssen, um ihre Belohnungen zu erhalten.

Was ist der beste Führungsstil?

Wie bei allen Dingen, die mit Ihrem Unternehmen zu tun haben, hängt der am besten geeignete Führungsstil von Ihrem Unternehmenstyp ab.

So können in einem vertriebsorientierten Unternehmen beispielsweise die Zielvorgaben und Belohnungen, die im transaktionalen Führungsstil üblich sind, als großer Motivator für Produktivität und Leistung wirken. In einem Technologieunternehmen hingegen kann diese Art von Management jedoch unnötigen Druck erzeugen und zu Fehlern führen.

Folglich eignen sich für jedes Unternehmen unterschiedliche (manchmal auch gemischte) Managementmethoden am besten.

Die Lösung: ein maßgeschneiderter Führungsstil

Ein hervorragender Management-Tipp ist der Versuch, einen hybriden Ansatz zu verfolgen, der einige der besten Elemente aus jeder der hier aufgeführten Managementarten enthält. Dies kann auf verschiedene Weise geschehen.

Ein Tipp könnte sein, jüngere Teammitglieder aktiv zu coachen und ihnen zu helfen, sich zu verbessern, während man sich gegenüber dienstälteren Teammitgliedern zurücknimmt und ihnen erlaubt, unabhängig zu arbeiten. Auf diese Weise werden Coaching und Laissez-faire-Management in einer Weise kombiniert, die dem Rest Ihres Teams zugutekommt.

Ein weiterer Schritt kann darin bestehen, dass Sie Ihren Führungsstil auf jedes Teammitglied abstimmen. In diesem Fall ist es wichtig, dass Sie Ihr Team kennenlernen. Einige Mitarbeiter bevorzugen vielleicht die klaren Anweisungen und Ziele, die ein autokratischer Manager gibt. Andere ziehen es möglicherweise vor, ungestört auf ein Ziel hinzuarbeiten und ein Feedback dann zu erhalten, wenn sie fertig sind, was einen Laissez-faire-Stil für sie perfekt macht.

Möchten Sie wissen, wie Sie den Dialog mit Ihren Mitarbeitern noch weiter ausbauen können? Versuchen Sie, einige dieser Feedback-Methoden anzuwenden, und Sie werden sicher einen Unterschied in der Zusammenarbeit Ihres Teams feststellen.

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