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24.06.2022 Einstellungsprozess

Wie Sie gute Freelancer finden (und engagieren)

Wie Sie gute Freelancer finden (und engagieren)

Freelancer:innen gibt es in so ziemlich jeder Branche. Aus der IT-Branche etwa sind sie nicht mehr wegzudenken. Doch auch in anderen Bereichen leisten sie wertvolle Beiträge. Wir zeigen Ihnen, wie Sie jederzeit die besten Freelancer:innen finden können.

Lange haben sich Unternehmen dagegen gesträubt, freie Mitarbeiter:innen zu beschäftigen. Einer der Gründe dafür war ihr Misstrauen gegenüber der Arbeitsmoral und den Fähigkeiten dieser freischaffenden, dezentralen Arbeitskräfte. Doch auch die schwierige Akquise oder zu knappe Budgets spielten häufiger eine Rolle.

Seit der Pandemie sind diese Sorgen allerdings weitestgehend vom Tisch. Freelancer-Plattformen erlebten einen regelrechten Boom und es zeigte sich, dass Freelancer ein wichtiger Baustein für die Agilität und Innovationskraft vieler Unternehmen sind.

Selbstständige Fachkräfte gewinnen folglich dank Ihres umfassenden Fachwissens und ihrer Flexibilität zunehmend an Beliebtheit. Da es allerdings so viele von Ihnen gibt, gestaltet sich die Suche nach dem passenden Freelancer allerdings schwierig und birgt einige Stolpersteine.

Mit diesem Artikel möchten wir Sie dabei unterstützen, für Ihr Projekt die besten Freelancer:innen zu finden. Dranbleiben lohnt sich, denn im Verlauf dieses Artikels erfahren Sie

Bestimmt wollen Sie am liebsten direkt loslegen. Das können wir sehr gut verstehen. Man sollte bei diesem Vorhaben allerdings nicht überstürzen, wie Sie im Verlauf dieses Artikels feststellen werden.

Bevor wir uns also der Praxis widmen und Ihnen zeigen, wo und wie Sie die besten Freelancer finden, beschäftigen auch wir uns daher zunächst wenige Minuten mit dem Was und Warum. Folgen Sie uns auf diesen kurzen Exkurs.

Was ist ein Freelancer?

Falls Ihnen Freelancer noch kein Begriff sein sollten, hier eine kurze Erklärung: Freelancer, oft auch ‚freie Mitarbeiter‘ genannt, sind Selbstständige, die es in so ziemlich allen Branchen (z. B. Werbebranche, Finanzbranche, IT-Branche u.v.m.) und verschiedensten Nischenbereichen gibt.

Es handelt sich dabei in der Regel um hoch qualifizierte und spezialisierte Fachkräfte, die Ihr Aufgabengebiet so abgesteckt haben, dass ihre besonderen Fähigkeiten bestens zum Einsatz kommen und so gezielter vertieft und weiterentwickelt werden können.

In diesem Punkt sind sie den meisten Angestellten voraus, die oft ein breites Spektrum an Aufgaben und Verantwortlichkeiten abdecken und dazu eine ebenso große Bandbreite unterschiedlichster Fähigkeiten einsetzen müssen.

Ihre Selbstständigkeit macht sie zudem selbst zu Unternehmern: Freelancer üben ihren Beruf zudem auf eigene Rechnung und zu selbst festgesetzten Konditionen (Arbeitszeiten, Vergütung, etc.), aber dennoch im Auftrag eines Unternehmens (Auftraggeber) aus.

Sie müssen außerdem regelmäßig Kunden akquirieren und sind dabei auf ihren guten Ruf angewiesen, den sie durch Expertise, effiziente Arbeitsweise, gutes Zeitmanagement und Zuverlässigkeit aufbauen.

Mehr Wissenswertes über Freelancer (z. B. weitere Vor- und Nachteile ihres Einsatzes) erfahren Sie in unserem Glossar-Artikel zu diesem Thema.

Warum Freelancer beschäftigen?

Wie bereits weiter oben erwähnt, sind Freelancer besonders in der IT-Branche sehr verbreitet und auch sehr gefragt. In der IDG-Studie „IT-Freiberufler 2021“ gaben 78 % der befragten Unternehmen an, im vergangenen Jahr mindestens einen beschäftigt zu haben.

Aber warum so viele? Werfen wir gemeinsam einen Blick auf die Gründe:

1. Struktureller Wandel

Bleiben wir hierfür doch zunächst einmal beim Beispiel der IT-Branche.

Der erste Grund für den so häufigen Einsatz von Freelancern in diesem Bereich ist der besonders große Fachkräftemangel. Ein weiteres hartnäckiges Problem ist, dass sich die Anforderungen an die bestehenden Fachkräfte ständig verschieben.

Teilweise sogar so schnell, dass viele Unternehmen mit dem Weiterbilden ihrer Mitarbeitenden gar nicht hinterherkommen: Eine Studie von McKinsey berichtete von weltweit 800 Millionen IT-Fachkräften bis 2030, die von diesem Wandel betroffen sind.

375 Millionen davon müssen sogar komplett umgeschult werden, um die für diese Branche künftig essenziellen Kenntnisse und Fähigkeiten rund um Prozessautomatisierung, künstliche Intelligenz, Machine Learning, Datenschutz und Datenverarbeitung zu erlangen.

Dieses Problem betrifft aber freilich nicht nur die IT-Branche, sondern auch alle anderen Bereiche. Kehren wir zurück nach Deutschland und richten unseren Blick auf den hiesigen Arbeitsmarkt, ergibt sich ein ähnlich verstörendes Bild:

Aufgrund des strukturellen Wandels werden bis 2030 insgesamt 10,5 Millionen Fachkräfte aller Branchen zur beruflichen Weiterentwicklung oder Umorientierung gezwungen sein.

Weitere Aussichten zur Zukunft des Arbeitsmarktes, den künftig wichtigen Fähigkeiten und möglichen Fortbildungsmaßnahmen für Ihre Beschäftigten finden Sie in unseren Blog-Artikeln zu Upskilling und Reskilling sowie zum Thema Kompetenztraining.

2. Einstellung neuer Mitarbeiter meist nicht wirtschaftlich

Mal ganz vom Fachkräftemangel abgesehen, sind zeitlich befristete Einstellungen zwar keine Seltenheit. Es verschlingt aber viel Zeit und Geld, passende Fachkräfte überhaupt erst zu finden und einzustellen.

Außerdem können die davon betroffenen Projekte in der Regel auch nicht warten, bis die nötigen Bildungsmaßnahmen durchgeführt sind. Die Einstellung neuer Mitarbeiter:innen für eine bestimmte Tätigkeit oder ein bestimmtes Projekt ist daher meist nicht wirtschaftlich.

Da diese Aufgabe zudem Fachwissen benötigt, das innerhalb des Unternehmens nicht vorhanden ist, muss zwangsläufig Unterstützung von außen her (Outsourcing bzw. Out-tasking).

3. Zeitarbeit häufig auch keine Lösung

Zeitarbeit kann eine großartige Lösung sein, um fehlendes Know-how in Ihr Unternehmen zu holen. Man darf allerdings eines nicht vergessen: Auch Zeitarbeiter:innen sind Fachkräfte, die dem Arbeitsmarktwandel beikommen müssen.

Wie schnell und wie gründlich diese Angestellten fort- und weitergebildet werden, hängt sehr stark von ihrem arbeitgebenden Personaldienstleister ab. Doch nicht jedes Unternehmen ist sich der Dringlichkeit dieses Problems bewusst.

Somit fällt auch die Zeitarbeit häufig als Lösung dieses Problems weg. Genau dann rücken Freelancer als interessante Alternative in den Fokus.

Wie können Sie passende Freelancer:innen finden?

Sind alle Eckpunkte der Freelancer-Beschäftigung klar umrissen, können Sie sich endlich aktiv auf die Suche begeben.

Und da stellt sich direkt die nächste Frage: Wo fangen Sie am besten damit an? Freelancer:innen finden Sie auf mehreren Wegen:

  • Freelancer-Portale durchsuchen

    Mit den Freelancer-Portalen ist es wie mit den regulären Jobbörsen bei der Mitarbeitersuche: Es gibt nationale und internationale, allgemeine und spezialisierte (Kreative Berufe, IT, Consulting) Plattformen.

    Entsprechend groß ist die Auswahl und umso größer die Chance, nur bedingt passende Freelancer:innen zu finden. Vor allem aber gestaltet sich dieser Prozess – ähnlich wie die direkte Kandidatensuche – besonders zeitaufwendig und ist daher nur bedingt sinnvoll.

    Wird Ihr:e Freelancer:in für ein dringendes Projekt benötigt, empfehlen sich eher die nächsten beiden Möglichkeiten in dieser Liste.

  • Personalvermittler beauftragen

    Tatsächlich bieten manche Personaldienstleister auch die Vermittlung von freien Mitarbeiter:innen an.

    Sie kennen die Fähigkeiten und Erfahrungen der Freelancer:innen ganz genau und können Ihnen in kürzester Zeit einige Vorschläge passend zu Ihrem Projekt unterbreiten.

    So kommen Sie in dringenden Fällen deutlich schneller an Ihre externen Fachkräfte, müssen dafür deutlich mehr zahlen, denn umsonst arbeiten die Vermittler natürlich nicht.

    Um effektiv arbeiten zu können, benötigen Personalvermittler übrigens umso dringender eine klare Beschreibung des Projekts und der Anforderungen. Mehr dazu weiter unten im Text.

  • Stellenanzeige schalten

    Etwas passiver – aber keineswegs ineffizient – ist die Schaltung einer Stellenanzeige auf geeigneten Jobbörsen bzw. Freelancer-Portalen. Freelancer:innen, die sich und ihre Fähigkeiten und Erfahrungen in Ihrem Inserat wiedererkennen, kommen dann auf Sie zu.

    JOIN kann Ihnen helfen, über geeignete Jobportale passende Freelancer:innen zu finden: Dank unserer leistungsstarken Multiposting-Funktion erreichen Sie mit nur einem Inserat talentierte Freelancer:innen auf mehreren Plattformen gleichzeitig und finden schneller die beste Unterstützung für Ihr Projekt.

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    Eine kleine Auswahl unserer besten Freelancer-Jobbörsen finden Sie weiter unten in diesem Artikel.

  • Netzwerken und Empfehlungen einholen

    Freelancer:innen sind aus dem Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken, das zeigen die obigen Statistiken deutlich.

    Das bedeutet, es besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass andere Unternehmen, zu denen Sie Verbindungen pflegen, bereits mit ein paar von ihnen zusammengearbeitet haben.

    Das können Sie sich bei Ihrer Suche zunutze machen und Ihr Netzwerk einfach mal nach Erfahrungen und Empfehlungen fragen. Ähnlich einer Mitarbeiterempfehlung lassen sich so großartige (freischaffende) Talente finden und kosteneffizient engagieren.

    Darüber hinaus kennen sich einige Freelancer:innen auch untereinander, sodass Sie Ihre (ehemaligen) freien Mitarbeiter:innen ebenfalls um Empfehlungen bitten können.

Das wie ist geklärt. Jetzt aber endlich ran an die Suche: Auf die Plattform, fertig, los – oder doch nicht? Manche Plattformen sind zweifellos erfolgversprechender als andere.

Mögliche Anlaufstellen, wo Sie Freelancer:innen finden, stellen wir Ihnen im nächsten Abschnitt vor.

Wo können Sie passende Freelancer:innen finden?

Natürlich gibt es eine enorme Bandbreite an Freelancer-Plattformen, die noch dazu sehr unterschiedlich funktionieren. Dennoch haben wir alle wichtigen Arten nachfolgend zusammengefasst, um Ihnen den best möglichen Überblick über Ihre Möglichkeiten zu verschaffen.

Werfen wir zunächst einen Blick auf die offensichtlichen Anlaufstellen, ehe wir uns der etwas professionelleren Lösung zuwenden.

Beliebte Freelancer-Portale

Wer an Freelancer denkt, dem kommen wahrscheinlich gleich als erstes Plattformen wie Upwork, Fiverr oder Freelancer.com in den Sinn.

Natürlich gibt es auch im Freelancer-Segment sowohl Generalisten- als auch Nischenplattformen, z. B. für bestimmte Berufsgruppen, Länder, Erfahrungsstände und vieles mehr.

Die Funktionsweise dieser Plattformen ist recht einfach: Da sie sich ausschließlich an Freelancer:innen richten, bedarf es hier meist keiner Stellenanzeige, sondern lediglich einer kurzen Projektbeschreibung, die dann für alle Freelancer:innen sichtbar veröffentlicht werden.

Das kann zum Beispiel so aussehen:

„Suche Content Writer oder Texter für 10x Artikel à 2.000 Wort im Bereich Gesundheit und Fitness“

Ist ein:e Freelancer:in an dieser Aufgabe interessiert, reagiert er oder sie und stellt den Kontakt zum Auftraggeber selbst her.

Bei aller Einfachheit können diese Plattformen aber auch böse Überraschungen heraufbeschwören.

Das erste Problem hierbei ist, dass sich dort leider sehr viele unqualifizierte Freelancer:innen antreffen lassen, die ihre Dienste noch dazu zu Dumping-ähnlichen Preisen anbieten. Das spiegelt sich dann meist auch im Arbeitsergebnis wider.

Das weit größere Problem ist jedoch, dass sie damit genau die seriösen und qualifizierten Freelancer:innen, die Sie eigentlich suchen, zunehmend verdrängen. Zu solchen Preisen können professionelle Freelancer:innen aber nicht arbeiten.

Als Ursache dessen muss hier wohl die wachsende „Gig Economy“ genannt werden – ein bekanntes gesellschaftliches Problem.

Es handelt sich dabei um einen wachsenden Sektor des Arbeitsmarktes, auf dem statt fester Arbeitsplätze hauptsächlich Kurzzeitverträge oder auftragsbasierte Verträge abgeschlossen werden – und das meist zu sehr schlechten Arbeitsbedingungen.

Das soll natürlich keineswegs heißen, dass es auf den obigen Plattformen keine qualifizierten Freelancer:innen gäbe, es wird aufgrund der wachsenden Anzahl der „Billig-Freelancer“ lediglich deutlich schwieriger, diese dort auch zu finden.

Aus diesen Gründen raten wir eher zu Möglichkeit Nummer zwei, die wir direkt im folgenden Abschnitt vorstellen.

Freelancer-Jobbörsen bei JOIN

Wie weiter oben erwähnt, erhalten Sie auch mit JOIN als Ihrem ATS die Möglichkeit, effektiv und gezielt Freelancer:innen zu finden – und zwar wirklich qualifizierte und professionelle.

Da es sich hierbei eher um reguläre Jobbörsen handelt (die sich zwar mitunter, aber nicht immer ausschließlich an Freelancer:innen richten), wird hierfür auch eine klassische Stellenanzeige benötigt. Klingt erst einmal nach mehr Arbeit, ist es aber gar nicht:

Eine Stellenanzeige kann inhaltlich nämlich auch ganz schnell in eine Projektbeschreibung umgewandelt werden. Dass Ihre Stellenanzeige sich an Freelancer:innen richtet, können Sie aber ganz einfach über den Jobtitel verdeutlichen.

Das Beste daran ist aber das: Mit JOIN brauchen Sie nur eine Stellenanzeige in einem einzigen Tool zu erstellen, statt Ihre Projektbeschreibung auf vielen Plattformen parallel posten zu müssen.

Dank unserer leistungsstarken Multiposting-Funktion wird Ihr Posting mit nur einem Klick automatisch auf 10+ kostenlosen und Ihren gewünschten Premium-Plattformen gleichzeitig veröffentlicht.

Damit Sie gezielt mit Ihrer Suche nach professionellen und vor allem qualifizierten Freelancer:innen loslegen können, stellen wir Ihnen nachfolgend unsere besten Jobbörsen vor, auf denen Sie Ihre Freelancer-Stellenanzeige schalten können:


Plattform 1 — Arbeitnow

Die Jobbörse Arbeitnow hilft Suchenden aus allen Branchen, Anstellungen und Freelancer-Jobs in Deutschland zu finden. Besonders die IT-Branche ist hier stark vertreten.

Sie haben ein IT-Projekt in Ihrer Pipeline? Dann stehen die Chancen gut, dass auch Ihr:e nächste Freelancer:in dort auf Ihren Auftrag wartet.


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Plattform 2 – Remote.com

Remote.com ist eine internationale Stellenbörse, die Unternehmen und Freelancer:innen aus aller Welt und allen Branchen zusammenbringt.

Sie bietet zudem nützliche Services zur Abwicklung der Zusammenarbeit an, etwa die unkomplizierte Rechnungsstellung und Bezahlung in über 100 verschiedenen Währungen.


Plattform 3 – Dribbble

Handelt es sich um ein kreatives Projekt? Dann ist Dribble eine gute Wahl für Ihr Posting.

Die Plattform Dribble richtet sich an Design-Freelancer aus aller Welt und verfügt über eine der größten Designer-Communities weltweit. Auch Grafik- und Produktdesigner und eine Vielzahl weiterer kreativer Fachleute sind hier anzutreffen.


Plattform 4 – Behance

Behance ist eine Plattform aus der Adobe-Familie, auf der kreative Freelancer:innen aller Branchen ihre Arbeiten präsentieren können.

Gleichzeitig betreibt Behance eine internationale Jobbörse für Freelancer-Jobs, auf der Inserate für verschiedenste kreativen Bereiche veröffentlicht werden können.


Plattform 5 – XING

Sie versuchen, vor allem deutschsprachige Freelancer:innen finden? Dann kann auch XING eine gute Plattform für Ihre Freelancer-Stellenanzeige sein.

XING ist ein soziales Netzwerk mit 19 Millionen Mitgliedern in der DACH-Region – darunter auch Freelancer:innen – und verfügt über eine enorme Reichweite auf dem deutschsprachigen Markt.


Plattform 6 – LinkedIn

LinkedIn vereint Jobsuchende und Freelancer:innen aus aller Welt in einem sozialen Netzwerk mit über 260 Millionen aktiven Usern pro Monat.

Hier finden Sie unter anderem auch frei schaffende Spezialisten für alle Branchen und zahlreiche Fachgebiete, zum Beispiel Design, Marketing, PR, IT, Finance, Data, Legal und vieles mehr.

Eine vollständige Liste der Jobbörsen, auf denen Sie Ihre Stellenanzeige mit JOIN veröffentlichen können, finden Sie auf unserer Plattform-Übersicht.


Eine vollständige Liste der Jobbörsen, auf denen Sie Ihre Stellenanzeige mit JOIN veröffentlichen können, finden Sie auf unserer Plattform-Übersicht.

Bevor Sie allerdings loslegen, gibt es noch einige wichtige Punkte, die Sie beachten sollten, bevor Sie Ihre Freelancer-Stellenanzeige mit JOIN veröffentlichen.

Was es zu beachten gilt, und warum das wichtig ist, klären wir direkt im folgenden Abschnitt.

Was Sie bei der Suche beachten sollten

Wie vieles andere im Leben bedarf aber auch die Suche nach Freelancer:innen einiger wichtiger Schritte zur Vorbereitung, die Sie nicht überspringen sollten.

Das gilt insbesondere dann, wenn Sie zum ersten Mal mit diesen zusammenarbeiten! Denn je komplexer Ihr Projekt und je spezifischer Ihre Anforderungen, desto mehr Expertise bedarf es von Ihnen, um sich das nötige Know-how ins Unternehmen zu holen.

Vor der Suche

Bevor Sie aktiv nach Freelancer:innen suchen, empfehlen wir, sich zunächst einige Gedanken zu den Formalitäten der Zusammenarbeit zu machen:

  • Vorausschauend planen, Prioritäten setzen

    Aufgrund des stetig wachsenden Bedarfs an Freelancer:innen sind die wirklich guten unter ihnen besonders begehrt und oft auch lange im Voraus ausgebucht.

    Aus diesem Grund bleibt Unternehmen nichts anders übrig, als Projekte und die zugehörigen Meilensteine, an denen die externe Fachkraft mitwirken soll, möglichst sorgfältig und so weit im Voraus zu planen, wie es ihnen möglich ist.

    Stehen mehrere wichtige Projekte an, empfiehlt es sich, bei der Planung dieser Prioritäten zu setzen. Denn wichtig ist ja nicht zwangsläufig auch dringend. 😉

  • Netzwerken

    Ergänzend zur vorausschauenden Planung kann es sich auch lohnen, wie oben erwähnt vorsorglich Kontakte zu knüpfen, indem Sie gründlich netzwerken.

    Wie oben erwähnt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Kontakte bereits erfolgreich mit Freelancer:innen zusammengearbeitet haben, relativ hoch.

    Und genau da können Sie ansetzen, um Kontakte zu qualifizierten Freelancer:innen aufzubauen – ähnlich des Talentpools beim Recruiting – damit Sie Ihre Suche etwas schneller erfolgreich beenden können und Ihr To-do schon bald zufriedenstellend erledigt ist.

  • Über rechtliche Aspekte informieren

    In der Regel wird die Zusammenarbeit mit Freelancer:innen vertraglich vereinbart. Dabei gibt es einige rechtliche Faktoren zu berücksichtigen, etwa im Hinblick auf die Art und Beschaffenheit der Leistung, den Leistungsumfang und -zeitraum, die vereinbarte Vergütung und natürlich die Einhaltung der DSGVO.

    Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vorab über die rechtlichen Anforderungen der Zusammenarbeit und des Vertrags informieren. Bei Fragen empfiehlt sich stets die Zusammenarbeit mit entsprechenden Fachanwält:innen.

    Mindestens genauso wichtig für eine erfolgreiche Zusammenarbeit sind unserer Meinung nach auch die nachfolgend aufgeführten Maßnahmen, mit denen Sie nicht nur leichter passende Freelancer:innen finden, sondern auch für eine erfolgreichere Zusammenarbeit sorgen können:

  • Stellenbeschreibung anfertigen

    Auch wir bei JOIN arbeiten in einigen Abteilungen mit Freelancer:innen zusammen und haben dabei die Erfahrung gemacht, dass es enorm wichtig ist, die Tätigkeiten und den Kompetenzbereich eines Freelancers eindeutig abzustecken.

    So wissen nicht nur unsere Freelancer:innen genau, wofür sie verantwortlich sind, sondern auch die Teammitglieder, die mit ihnen zusammenarbeiten werden.

    Unklarheiten diesbezüglich können nämlich schnell zu

    • teurer (und möglicherweise unnötiger) Zusatzarbeit auf beiden Seiten,
    • abweichenden und nicht zielführenden Arbeitsergebnissen,
    • teuren Verzögerungen des Projekts

    oder gar zur Kündigung des Vertrags und Rechtsstreitigkeiten führen.

    Deshalb sollten Sie sehr genau definieren, welche Rolle der oder die Freelancer:in übernehmen soll. Und der beste Weg, das möglichst klar festzulegen, ist die Anfertigung einer Stellenbeschreibung.

    So würden Sie es wahrscheinlich ohnehin tun, wenn Sie eine:n Mitarbeiter:in für diese Aufgaben suchen würden. Und letzten Endes sind freie Mitarbeiter:innen ja gewissermaßen auch Mitarbeitende des Unternehmens – wenn auch nicht fest angestellt.

    Die Arbeit an der Stellenbeschreibung lohnt sich, denn sie hilft Ihnen nicht nur, die genauen Anforderungen im Blick zu behalten, sondern kann später auch für eine Stellenanzeige und den Freelancer-Vertrag umfunktioniert werden.

  • Festen Ansprechpartner festlegen

    Genau wie bei regulären Einstellungsprozessen sollten Sie außerdem vorab einen festen internen Ansprechpartner festlegen, an den Ihr:e Freelancer:in sich bei Fragen wenden kann.

    Diese Person sollte zudem dazu in der Lage sein, die Zusammenarbeit und die Kommunikation mit dem oder der freien Mitarbeiter:in zu koordinieren. Es kann zusätzlich hilfreich sein, sich ebenfalls vorab auf eine gemeinsame Kommunikationsplattform (etwa Slack oder E-Mail) zu einigen.

    Denn je mehr Personen an einem Projekt arbeiten, desto schneller verliert man auch den Überblick und die Gefahr der Fehlkommunikation steigt, was wiederum zu den weiter oben ausgeführten Folgen führen könnte.

Während der Suche

Bevor wir uns gleich den möglichen Suchansätzen widmen, stellen wir Ihnen zusätzlich ein paar Anhaltspunkte vor, die Sie während Ihrer Suche berücksichtigen sollten. Das kann Ihnen bei der späteren Entscheidung helfen:

  • Website und/oder Portfolio überprüfen

    Freie Mitarbeiter:innen übersenden in der Regel weder Lebenslauf noch Arbeitszeugnisse. Woher weiß man also, was man von ihnen erwarten kann?

    Die meisten Freelancer:innen verfügen stattdessen über eine professionelle Website oder doch wenigstens ein Portfolio, wo sie nicht nur ihre Expertise, sondern auch ihre bisherigen Projekte und ihre Arbeitsergebnisse präsentieren und beschreiben.

    Das kommt einem CV doch schon recht nahe, stimmt’s? Und schon fühlt sich das Projekt Freelancer:in finden fast wie ein ganz normaler Einstellungsprozess an. 😉

  • Auf Stil und Qualität achten

    Je stärker die bisherigen Erfahrungen Ihrem kommenden Projekt ähneln, desto besser stehen die Chancen, dass Sie den oder die richtige:n Freelancer:in gefunden haben.

    Jetzt muss nur noch die Qualität stimmen!Nehmen Sie sich die Zeit, die bisherigen Arbeitsergebnisse laut Portfolio auf Sauberkeit, Stil und Qualität zu überprüfen. Hat der oder die Freelancer:in den Stil des Auftraggebers gut adaptiert? Sind grobe Fehler (z. B. in puncto Grafik, Programmierung oder Grammatik) feststellbar?

    Diese Gesichtspunkte zu überprüfen, schützt Sie letzten Endes vor einem bösen Erwachen und hilft Ihnen, zu erkennen, ob sich der oder die Freelancer:in vielleicht selbst ein kleines bisschen zu gut bewertet hat … 🧐

  • Rezensionen lesen

    Auch wenn Stil, Qualität und Erfahrungen bis hierhin absolut top gestimmt haben:

    Überprüfen Sie, ob bisherige Vertragspartner der jeweiligen Freelancer:innen Bewertungen zur Zusammenarbeit mit diesen hinterlassen haben – sei es auf Plattformen oder ihrer eigenen Website – und natürlich, was diese besagen.

    Was überwiegend negative Erfahrungsberichte angeht, müssen wir wohl nicht weiter erörtern. Finden sich gar keine Rezensionen, sollten Sie zumindest stutzig werden.

    Das muss nicht automatisch schlecht sein, denn jeder fängt irgendwann einmal bei null an und muss seine Rezensionen erst sammeln. Gibt es aber ein umfassendes Portfolio und keine oder nur sehr wenige Bewertungen, spricht das schon wieder eine andere Sprache.

    In solchen Fällen können Sie sich entweder selbst zwecks Nachfrage an die im Portfolio aufgeführten Unternehmen wenden, oder Sie gehen direkt weiter zu unserer nächsten Empfehlung:

  • Anfrage stellen und Erstgespräch führen

    Sie haben mehrere Favoriten oder sind bei manchen nicht ganz sicher? Dann empfiehlt es sich, mit diesen Freelancer:innen in Kontakt zu treten und eine Anfrage zu stellen. Fragen kostet ja bekanntlich nichts.

    Achten Sie dabei unbedingt darauf, dass Sie Ihr Projekt (Ziel, Inhalt, Aufgaben) und Ihre Anforderungen (Budget, Deadline, Qualifikation, Arbeitsort) möglichst präzise beschreiben.

    Es lohnt sich ebenfalls, kurze Erstgespräche zum gegenseitigen Kennenlernen zu führen. Das kann persönlich oder per Video– oder Telefonanruf erfolgen und hilfreich sein, um zu überprüfen, ob Ihr:e potenzielle:r Freelancer:in über die nötigen Soft Skills verfügt.

Jetzt loslegen und qualifizierte Freelancer:in finden

Jetzt wissen Sie alles Wichtige, was es zu wissen gibt, wenn Sie qualifizierte Freelancer:innen finden (und engagieren) wollen.

Legen Sie am besten direkt los, erstellen Sie Ihre Stellenanzeige und veröffentlichen Sie sie auf den gewünschten Plattformen. In unserer umfangreichen Bibliothek mit Stellenanzeigen-Vorlagen für viele gefragte Berufe finden Sie zudem eine weitere kostenlose Arbeitshilfe, die Sie nur noch an Ihren Bedarf anpassen müssen.

Weitere nützliche Anregungen, etwa zum Stellenanzeigen schreiben oder zur Kommunikation mit Bewerbern, finden Sie in unseren unten verlinkten Guides und Blogartikeln.

Freelancer:in finden mit JOIN

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